Personalbemessung - KPC

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Personalbemessung

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Personalbemessung

Ein Personalbedarf stellt sich in der öffentlichen Verwaltung wie in der Wirtschaft immer mit einer qualitativen (Stellenbewertung) und einer quantitativen (Personalbemessung) Komponente dar.

Für Personalbemessungen allgemein gibt es verschiedene methodische Vorgehensweisen. Die nachfolgende Übersicht zeigt dazu einen Ausschnitt der Möglichkeiten:





Eine methodische Personalbemessung orientiert sich an der Aufgabe (Arbeit), der Arbeitsmenge, den Fallzahlen, den mittleren Bearbeitungszeiten und dem persönlich bedingten Arbeitsausfall. Diese Vorgehensweise eignet sich besonders für Massenvorgänge, weniger aber für Arbeitsplätze mit überwiegend kreativer Tätigkeit. Der in diesem Zusammenhang zu planende Arbeits- und Zeitaufwand für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist erheblich. So müssen u.a. tägliche Arbeitsaufzeichnungen über längere Zeit vorgenommen werden, um zu einem repräsentativen Ergebnis zu kommen. Auch muss der Folgeaufwand berücksichtigt werden. Denn bei Abweichungen auch nur einer Grundkondition sind jeweils neue Berechnungen vorzunehmen.

Eine empirische Personalbemessung orientiert sich im Regelfall an Kennzahlen. Das können Erfahrungswerte des Marktes (z.B. Fälle für Personalsachbearbeitung in Industrie und Verwaltung), Erfahrungswerte der öffentlichen Verwaltung (z.B. Buchungen je Kassensachbearbeiter), Erfahrungswerte einer Branche (z.B. Personalaufwand für Renovierungen) oder errechenbare Werte (z.B. nach HOAI für Architektenleistungen) sein. Ein Großteil der Stellenbemessung lässt sich nach dieser Methode abwickeln, sie ist weniger zeitaufwendig und mit nur geringer Belastung für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter verbunden. Sie deckt aufgrund lückenhafter oder nicht vorhandener Kennzahlen allerdings ebenfalls nicht alle Aufgabenbereiche ab und ist abhängig vom Datenbankmaterial. Eine solche Verfahrensweise ist wirtschaftlich verträglich und von kurzer Projektdauer. Der Folgeaufwand ist geringer. Die
KPC verfügt über umfangreiches Datenmaterial in einer Datenbank zur interkommunalen Auswertung.

Gebräuchlich zur Abdeckung aller Aufgabenbereiche ist eine entwickelte Personalbemessung. Hier wird in aufgabenorientierten Kleingruppen in kurzen Sitzungen und/oder per Interview jeweils mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern eine Personalbemessung eingeschätzt. Diese Methode nutzt alle verfügbaren Grundlagen aus einer methodischen und einer empirischen Personalbemessung. Sie ist weniger zeit- und kostenaufwendig und führt im Regelfall zu akzeptierten Personalbemessungen bei Führung und Personal. Die Gruppen- und Interviewergebnisse sind Grundlage für ein Gesamtergebnis, nie Gesamtergebnis selbst. Vielmehr wird durch den externen Berater die Plausibilität und die Nachvollziehbarkeit begutachtet.

Aus wirtschaftlichen Gründen für eine Verwaltung, aus Gründen der Belastung für die Mitarbeiterschaft, aus Gründen der Akzeptanz und letztlich zur allumfassenden Personalbemessung empfiehlt sich eine Vorgehensweise mit einer entwickelten Personalbemessung.

Mehr Informationen zu diesem Themenkomplex erhalten Sie unverbindlich, wenn Sie sich mit uns in Verbindung setzen.


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